Die Regulatoren in Arkansas“ ist sein erster großer Roman. Er spielt in der Wildnis Amerikas Mitte des 19. Jahrhunderts, bevor die große Kolonialisierung der Weißen begann.
Hier haben sich einzelne Siedler in der Wildnis von Arkansas niedergelassen und leben von Ackerbau und Viehzucht. Das machen sich ein paar listige Pferdediebe zu nutze. Doch auf Pferdediebstahl stand damals die Todesstrafe. Und da der Arm des Gesetzes zu dieser Zeit nicht gerade sehr lang war, zumindest in den Weiten der Wildnis, gründen die Siedler eine Art Bürgerwehr, die Regulatoren.
Friedrich Gerstäcker
Titel:
Die Regulatoren in Arkansas
Format: 204x134
Seiten: 472
Gewicht: 472 g
Verlag: Gustav Kiepenheuer Verlag Weimar
Ort: Weimar
Auflage: 1.
Erschienen: 1963
Einband: Leinen
Sprache: Deutsch
Zustand: leichte Gebrauchsspuren
Stichwörter: Abenteuer
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Allerdings geht es nicht (nur) um Verfolgungsjagden und Schießereien in dem Buch. Der geneigte Leser erhält einen tiefen Einblick in die entbehrungsreiche Lebensweise der damaligen Zeit. Es sind wirklich hervorragend stilisierte Charaktere als Handlungsträger eingebaut. Sei es der junge Ansiedler Brown, Pferdedieb Cotton oder der „schmierige“ Prediger Rowson. Aber auch eine vorzeigbare Riege Damen ist dabei, wie die jungen, anmutigen Ellen und Marion oder die resoluten Mrs. Roberts oder Mrs. Atkins. Meine Lieblingsfiguren sind die drei Hinterwäldler Harper, Roberts und Bahrens. Drei nicht mehr ganz so junge Männer, die, wenn sie aufeinander treffen, sich in unglaubliches Jägerlatein hinein steigern. Immer wieder ein Vergnügen.